
Auf Initiative von Reiner Priggen besuchte NRW-Verkehrsminister Michael Groschek die "Zentrale" der euregiobahn im Stolberger Hauptbahnhof. Eingeladen hatte die EUREGIO Verkehrsschienennetz GmbH (EVS), um dem Minister und den Landtagsabgeordneten Reiner Priggen (GRÜNE), Axel Wirtz (CDU - Vorsitzender des EVS-Beirats) sowie Stefan Kämmerling (SPD) die bisherige Entwicklung der euregiobahn und die geplanten weiteren Schritte zu erläutern. Ein Rundgang durch das renovierte Bahnhofsgebäude und eine Besichtigung des darin integrierten neuen elektronischen Stellwerks schloss sich an. Gemeinsam mit dem AVV-Geschäftsführer Hans-Joachim Sistenich warb das Unternehmen um eine Fortsetzung der engagierten Landes- und Bundesunterstützung beim weiteren Ausbau. Ein wichtiger Punkt dabei ist die Elektrifizierung des gesamten euregiobahn-Streckennetzes. Auf den Hauptstrecken Aachen-Mönchengladbach und Aachen-Köln sind Oberleitungen vorhanden, aber an der alten Grubenbahnstrecke zwischen Herzogenrath über Alsdorf nach Stolberg sowie an den neu gebauten Strecken fehlt diese noch, um in einigen Jahren - aus ökologischen wie betriebswirtschaftlichen Gründen - die jetzigen Dieselzüge durch Elektrotriebwagen ersetzen zu können.

Reiner Priggen und seine Fraktionskollegin Wibke Brems nahmen an der Einweihung des Solarparks Herzogenrath auf dem Gelände der Nivelsteiner Sandwerke teil. Hier im Stadtteil Worm-Wildnis entstand in den letzten Wochen eine der größten Anlagen in NRW. Der 10 MW-Solarpark besteht aus 42.000 Solarmodulen auf mehr als 80.000 qm Fläche. Die erwartete jährliche Stromproduktion liegt bei 9.200.000 kWh, die prognostizierte Kohlendioxid-Einsparung bei 5500 Tonnen/Jahr. Die Anlage könnte mehr als 3000 Haushalte mit Strom versorgen.
Auch die Herzogenrather GRÜNEN unterstützten vor Ort das solare Großprojekt und freuten sich mit den GRÜNEN Landtagsabgeordneten über den (symbolischen) Druck auf den Startknopf.

Zweite Station waren die Stadtwerke Aachen AG (STAWAG), die schon in den 1990er Jahren als eines der ersten Stadtwerke Umweltschutzmaßnahmen umsetzten und diesen Weg konsequent fortführen. STAWAG-Vorsitzender Dr. Christian Becker beschrieb die aktuellen Aktivitäten des Unternehmens: „Derzeit setzen wir eine Nachhaltigkeitsstrategie auf, die neben einer CO2-Bilanzierung verbindliche Klimaschutzziele und Maßnahmen festlegt.“ Erstes Ergebnis: Von 2009 nach 2010 hat sich die CO2-Bilanz der STAWAG um 15% verbessert. Im Mittelpunkt dieser Klimastrategie des Energieversorgers stehen Innovationen (in Kooperation mit den Aachener Hochschulen und Forschungseinrichtungen), Energieeffizienz (z.B. durch Beratung und Unterstützung von Kunden und Verbraucher(inne)n, Kinder- und Jugendarbeit, Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung, Fernwärmenutzung) und der Ausbau der erneuerbaren Energien. Auch die Elektromobilität wird vorangetrieben.


Seit zehn Jahren wird in der Aachener Region das Projekt „Euregiobahn“ erfolgreich vorangetrieben. Jetzt hatte der Betreiber EVS den Parlamentarischen Staatssekretär im NRW-Verkehrsministerium Horst Becker MdL (GRÜNE) eingeladen, um über den Projektstand und die aktuellen Baumaßnahmen im Stolberger Bahnhof zu informieren. Hier soll im Laufe des Jahres das neue elektronische Stellwerk für die Euregiobahn Einzug halten. Ein wichtiger Schritt in diesem und dem kommenden Jahr wird die schrittweise Vollendung der „Ringbahn“ sein. Mit der Verbindung Alsdorf-Stolberg über Mariadorf und St. Jöris wird dann die nördliche Städteregion erstmals seit 1984 wieder sowohl mit der Hauptstrecke Aachen-Köln (in Stolberg) als auch mit der Linie Aachen-Mönchengladbach (in Herzogenrath) verbunden sein. Die GRÜNEN in der Aachener Region hatte schon vor rund 25 Jahren angeregt, die stillgelegte Strecke zwischen Herzogenrath und Stolberg nicht aufzugeben und über eine künftige Ringverbindung Aachen-Herzogenrath-Alsdorf-Stolberg-Aachen als attraktives Nahverkehrsangebot nachzudenken. Diese „grüne Vision“ strebt nun – ganz zur Freude von Reiner Priggen, der ebenfalls an dem Ortstermin teilnahm - der Realisierung entgegen. Mit dabei in Stolberg waren auch andere Politiker aus der Aachener Region, etwa der CDU-Landtagsabgeordnete Axel Wirtz (Vorsitzender des EVS-Beirates) und sein Bundestagskollege Helmut Brandt, außerdem die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Stolberg, Hildegard Nießen (SPD).


Bürgermeister Alfred Sonders aus Alsdorf (Städteregion Aachen, links im Bild), seit gut einem Jahr im Amt, begrüßte am 10.12.2010 den regionalen GRÜNEN-Landtagsabgeordneten und Fraktionsvorsitzenden Reiner Priggen (Mitte) zu einem Informationsgespräch und Gedankenaustausch in seinem Amtszimmer im Rathaus.
Der Bürgermeister stellte Reiner Priggen, der in Begleitung seines Mitarbeiters Horst-Dieter Heidenreich (rechts), selbst GRÜNEN-Fraktionschef in der ehemaligen Bergbaustadt Alsdorf, gekommen war, die aktuellen Probleme seiner Stadt, aber auch deren Entwicklungsperspektiven vor. Der Strukturwandel in dieser Kommune im ehemaligen Wurmrevier nördlich von Aachen ist nach Beendigung des Bergbaus 1992 noch nicht abgeschlossen, entsprechend viele "Baustellen" gilt es hier immer noch zu bearbeiten, sowohl im städtebaulichen wie auch im sozialen Bereich. Reiner Priggen sagte der Stadt seine Unterstützung auf Landesebene zu und verwies hinsichtlich der prekären Haushaltslage der Stadt auf aktuelle Bemühungen und Beschlüsse der rot-grünen Landesregierung, die finanzielle Situation der Kommunen zu verbessern. Er machte jedoch ebenso klar, dass eine nachhaltige Gesundung der Gemeinden nur dann gewährleistet werden kann, wenn auch auf Bundesebene endlich umgesteuert wird - weg von unnötigen Steuergeschenken, die auf kommunaler Ebene immer neue Löcher in die Haushalte reißen. Reiner Priggen äußerte in diesem Zusammenhang die Hoffnung, dass spätestens in 2013 die jetzige schwarz-gelbe Bundesregierung abgelöst wird. Abschließend trug sich Reiner Priggen ins Gästebuch der Stadt Alsdorf ein. Bürgermeister Sonders bedankte sich für das gute und konstruktive Gespräch und wünschte sich auch für die Zukunft eine gute Zusammenarbeit, die ihm Reiner Priggen zusagte.
Zukunft Opel Bochum
In einer Sondersitzung befasste sich der Landtag am 30. April mit der Entscheidung von General Motors, den Opel-Standort Bochum Ende 2014 aufzugeben.
Haushalt verabschiedet
Der Landtag verabschiedete am 20. März den Landeshaushalt 2013.
Land NRW fördert
Die Stadt Alsdorf und das dort beheimatete ENERGETICON hatten vor einiger Zeit das Büro von Reiner Priggen um Unterstützung gebeten, um im Zuge eines Pilotprojekts Wärme aus Grubenwasser zu Heizzwecken nutzbar zu machen. Diese Unterstützung, zu der auch Priggens Kollegin Wibke Brems MdL beitrug, hat sich nun ausgezahlt.
Förderung LED-Technik

Auf Einladung der GRÜNEN-Abgeordneten Reiner Priggen und Wibke Brems fand eine gut besuchte Informationsveranstaltung im Landtag statt.
Beschlossen
Nordrhein-Westfalen bekommt das erste deutsche Klimaschutzgesetz mit verbindlichen Zielen. Das hat der Landtag NRW am 23.1. mit rot-grüner Mehrheit beschlossen. Einzelheiten --> auf Foto klicken!
Haushalt 2013
Am 12. Dezember brachte Finanzminister Walter-Borjans den NRW-Landeshaushalt für 2013 ein. Für die GRÜNE-Fraktion sprach Reiner Priggen.