
Seit zehn Jahren wird in der Aachener Region das Projekt „Euregiobahn“ erfolgreich vorangetrieben. Jetzt hatte der Betreiber EVS den Parlamentarischen Staatssekretär im NRW-Verkehrsministerium Horst Becker MdL (GRÜNE) eingeladen, um über den Projektstand und die aktuellen Baumaßnahmen im Stolberger Bahnhof zu informieren. Hier soll im Laufe des Jahres das neue elektronische Stellwerk für die Euregiobahn Einzug halten. Ein wichtiger Schritt in diesem und dem kommenden Jahr wird die schrittweise Vollendung der „Ringbahn“ sein. Mit der Verbindung Alsdorf-Stolberg über Mariadorf und St. Jöris wird dann die nördliche Städteregion erstmals seit 1984 wieder sowohl mit der Hauptstrecke Aachen-Köln (in Stolberg) als auch mit der Linie Aachen-Mönchengladbach (in Herzogenrath) verbunden sein. Die GRÜNEN in der Aachener Region hatte schon vor rund 25 Jahren angeregt, die stillgelegte Strecke zwischen Herzogenrath und Stolberg nicht aufzugeben und über eine künftige Ringverbindung Aachen-Herzogenrath-Alsdorf-Stolberg-Aachen als attraktives Nahverkehrsangebot nachzudenken. Diese „grüne Vision“ strebt nun – ganz zur Freude von Reiner Priggen, der ebenfalls an dem Ortstermin teilnahm - der Realisierung entgegen. Mit dabei in Stolberg waren auch andere Politiker aus der Aachener Region, etwa der CDU-Landtagsabgeordnete Axel Wirtz (Vorsitzender des EVS-Beirates) und sein Bundestagskollege Helmut Brandt, außerdem die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Stolberg, Hildegard Nießen (SPD).


Bürgermeister Alfred Sonders aus Alsdorf (Städteregion Aachen, links im Bild), seit gut einem Jahr im Amt, begrüßte am 10.12.2010 den regionalen GRÜNEN-Landtagsabgeordneten und Fraktionsvorsitzenden Reiner Priggen (Mitte) zu einem Informationsgespräch und Gedankenaustausch in seinem Amtszimmer im Rathaus.
Der Bürgermeister stellte Reiner Priggen, der in Begleitung seines Mitarbeiters Horst-Dieter Heidenreich (rechts), selbst GRÜNEN-Fraktionschef in der ehemaligen Bergbaustadt Alsdorf, gekommen war, die aktuellen Probleme seiner Stadt, aber auch deren Entwicklungsperspektiven vor. Der Strukturwandel in dieser Kommune im ehemaligen Wurmrevier nördlich von Aachen ist nach Beendigung des Bergbaus 1992 noch nicht abgeschlossen, entsprechend viele "Baustellen" gilt es hier immer noch zu bearbeiten, sowohl im städtebaulichen wie auch im sozialen Bereich. Reiner Priggen sagte der Stadt seine Unterstützung auf Landesebene zu und verwies hinsichtlich der prekären Haushaltslage der Stadt auf aktuelle Bemühungen und Beschlüsse der rot-grünen Landesregierung, die finanzielle Situation der Kommunen zu verbessern. Er machte jedoch ebenso klar, dass eine nachhaltige Gesundung der Gemeinden nur dann gewährleistet werden kann, wenn auch auf Bundesebene endlich umgesteuert wird - weg von unnötigen Steuergeschenken, die auf kommunaler Ebene immer neue Löcher in die Haushalte reißen. Reiner Priggen äußerte in diesem Zusammenhang die Hoffnung, dass spätestens in 2013 die jetzige schwarz-gelbe Bundesregierung abgelöst wird. Abschließend trug sich Reiner Priggen ins Gästebuch der Stadt Alsdorf ein. Bürgermeister Sonders bedankte sich für das gute und konstruktive Gespräch und wünschte sich auch für die Zukunft eine gute Zusammenarbeit, die ihm Reiner Priggen zusagte.
Ortstermin
Reiner Priggen besuchte am 14. Februar, gemeinsam mit seinen GRÜNEN Kolleginnen Daniela Schneckenburger und Wibke Brems, Fraktionssprecherinnen für Wirtschafts- bzw. Energiepolitik, das Opel-Werk in Bochum.
Rede

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Klimaschutz
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