Reiner Priggen

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Energiewende durch EEG-Novelle gefährdet?


Reiner Priggen und seine Fraktionskollegin Karin Schmitt-Promny waren zu Gast bei der FGH in Aachen, wo sie deren Geschäftsführer Bernhard Schowe-von der Brelie in Empfang nahm und die Unternehmensgruppe vorstellte. Bereits 1921 als Forschungsgemeinschaft gegründet, entwickelte sich FGH zu einem Kompetenzzentrum im Bereich der elektrischen Energieversorgung mit heute zwei Tochterunternehmen. Seit rund 20 Jahren ist die FGH u.a. im Bereich der Netzintegration von Erneuerbaren Energien tätig, außerdem bietet sie Ingenieurdienstleistungen im Bereich Bereich elektrischer Netzanalyse, individuelle Softwarelösungen zur Störungsdatenanalyse und vieles mehr an.

Darüber hinaus machte sich das Unternehmen im letzten Jahrzehnt einen Namen bei der Zertifizierung von dezentralen Energieanlagen und ist somit unmittelbar am Vollzug der Energiewende beteiligt. Die FGH arbeitet u.a. eng mit der Energieagentur NRW und der RWTH Aachen zusammen.

In gut zweistündiger Gesprächsrunde wurde die weitere Entwicklung des notwendigen Ausbaus der Erneuerbaren Energien zum Erreichen der deutschen Klimaschutzziele diskutiert. Als wichtigster Punkt wurde die vollständige technische Systemintegration dieser Erzeugungsleistungen und eine Schaffung von Speicherkapazitäten für überschüssigen Strom hervorgehoben, auf den dann in wind- und sonnenschwachen Zeiten zurückgegriffen werden kann. Außerdem wurde die künftige Bedeutung der Elektromobilität aufgegriffen, für die eine zuverlässige Versorgungsinfrastruktur zu schaffen ist.

Die beiden Aachener GRÜNEN-Abgeordneten zogen ein positives Fazit aus ihrem Besuch.

Reiner Priggen: "Das Traditionsunternehmen FGH spielt seit fas 100 Jahren eine bedeutsame Rolle in der Elektrizitätswirtschaft und nimmt in Aachen seit 2004 als weltweit erste akkreditierte Institution die wichtige Aufgabe der Zertifizierung von Windkraftanlagen und deren fachgerechte Einbindung in die Stromnetze wahr. Eine unverzichtbare Tätigkeit im Hinblick auf den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien, der nicht durch die EEG-Pläne der Bundesregierung gefährdet werden darf!"

Karin Schmitt-Promny: "Der notwendige Ausbau der Elektromobilität bedingt, dass es künftig viel mehr Anschlusssäulen für E-Fahrzeuge, z.B. in Parkhäusern, geben muss. Diese sind so zu konstruieren, dass sie - um einen störungsfreien Ladevorgang zu gewährleisten - gut und richtig ins Stromnetz eingebunden werden. Das Know How von Fachfirmen wie der FGH ist da sehr hilfreich!"

V.l.n.r.: Karin Schmitt-Promny MdL, Bernhard Schowe-von der Brelie (FGH) und Reiner Priggen MdL

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